Die Regierungschefs der norddeutschen Länder treffen am Donnerstag in Kiel zusammen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) wird dazu am Morgen (8.45 Uhr) seine Kollegen Peter Tschentscher aus Hamburg, Andreas Bovenschulte aus Bremen, Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern und Stephan Weil (alle SPD) aus Niedersachsen begrüßen. Es geht unter anderem um die Zusammenarbeit in der maritimen Wirtschaft und bei erneuerbaren Energien. Die Runde wird auch die Werft German Naval Yards besuchen und mit dem Unternehmerkuratorium Nord sprechen.

In der Werft wollen sich die Regierungschefs über die Situation der Schiffbauindustrie informieren. Ein Hintergrund ist auch die Absicht der Bundesregierung, die Bundeswehr mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für Investitionen und Rüstungsvorhaben auszustatten. German Naval Yards ist spezialisiert auf große Marineschiffe wie Fregatten und Korvetten, die Nachbarwerft TKMS auch auf U-Boote.

Norddeutschland habe mit seinen Werften ein Alleinstellungsmerkmal in der sogenannten blauen Wirtschaft, sagte Günther. Auch wenn es Konkurrenz zwischen Werften gebe, wollten die norddeutschen Länder die Voraussetzungen für den nationalen Schiffbau gemeinsam verbessern. Ziel sei ein moderner, krisenfester und innovativer Wirtschaftsstandort Norddeutschland.



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