In einem Telefonat soll ein russischer Soldat seiner Partnerin Kriegsverbrechen in der Ukraine gestanden haben. Er schilderte seine Taten in drastischen Worten. Seine Frau reagierte verstört.

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat einen Telefonmitschnitt veröffentlicht, der das Gespräch eines russischen Soldaten mit dessen Frau zeigen soll. Der Mann berichtet darin, dass er ukrainische Zivilisten getötet habe. “Sie weinten, flehten mich an – ich habe sie dennoch erschossen”, sagt er in dem Telefongespräch, das der SBU mitgeschnitten haben will und am Freitag veröffentlichte. Die Angaben sind derzeit nicht unabhängig überprüfbar.

Der Mann sagte in dem Gespräch, er schieße den Menschen in den Kopf, breche deren Knie, schubse sie vor der Exekution in Gräben. Zudem habe er sie gezwungen, “Russia forever” – “Für immer Russland” – zu sagen. Unklar bleibt, wo der Soldat in der Ukraine gewesen sein soll.

Frau wirkt verstört

Die Frau am anderen Ende der Leitung, die der mutmaßliche Soldat Nastja (Kurzform für Anastasia) nennt, wirkt verstört. “Wie können wir nur weiter zusammenleben?”, fragt sie den Mann. Er antwortet nicht darauf und sagt stattdessen: “Ich kann Menschen töten. Einfach in den Kopf. (…) Ich habe keine Angst”. Auf ihre Frage, ob er darauf stolz sei, antwortet er: “Ich bin nicht stolz darauf. Es ist mir komplett egal. (…) Ich werde nach Hause kommen, lebendig und gesund.” Er wolle seinen Sohn großziehen, sagt er und fügt hinzu: “Bitte mich nicht ein ‘Guter’ zu sein. Ich bin deiner, so wie ich bin und ich werde als der zurückkommen, der ich bin.”



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