Die Umfragekrise von Bayerns Ministerpräsident spitzt sich zu. Seit November sind durchweg mehr Menschen mit Markus Söder unzufrieden als zufrieden. Auch seine Partei verliert.

Ministerpräsident Markus Söder schafft einer Umfrage zufolge keine Trendwende in Sachen Popularität in Bayern. Die Hälfte der befragten Bayerinnen und Bayern ist unzufrieden mit der Arbeit des CSU-Politikers im Freistaat, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der “Augsburger Allgemeinen” hervorgeht. Demnach äußerten sich 50 Prozent unzufrieden, im Vormonat hatte der Wert bei 49 Prozent gelegen.

36 Prozent stellten Söder ein gutes Zeugnis aus, das sind zwei Prozentpunkte weniger als im März. Seit November seien damit durchweg mehr Menschen unzufrieden mit Söders Arbeit als zufrieden, hieß es. 14 Prozent wollten nicht über die Regierungsarbeit Söders urteilen.

Wäre am Sonntag in Bayern Landtagswahl, käme die CSU auf 35 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt weniger als bei der Umfrage im Vormonat – und auch weniger als bei der Landtagswahl 2018, bei der die CSU auf 37,2 Prozent kam. Die Grünen legten dagegen von 17 auf 18 Prozent zu. Die Freien Wähler, Koalitionspartner der CSU, liegen weiterhin bei zehn Prozent, die SPD bei 15 Prozent.



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