Sollte Russland die Lieferungen einstellen, könnten Gaspreise in Europa drastisch steigen. Die EU plant für den Fall offenbar mit einer staatlich finanzierten Preisgrenze – diese könnte “erhebliche” Kosten verursachen.

Für den Fall eines weitgehenden russischen Gas-Lieferstopps schlägt die EU-Kommission staatliche Preisdeckel gegen hohe Energiepreise vor. “Eine Möglichkeit wäre, die Preisbildung während dieses Störungsszenarios durch eine Preisobergrenze an den europäischen Gasbörsen zu begrenzen”, heißt es in einem Papier, das die Kommission voraussichtlich nächste Woche vorstellen will und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin wird auch betont, dass eine solche – zeitlich begrenzte – Maßnahme unter Umständen “erhebliche” Summen erfordere. Zuvor hatte die “Welt am Sonntag” über das Papier berichtet.

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Zudem heißt es, dass eine solche Maßnahme Herausforderungen mit sich bringe. “Es müsste sichergestellt werden, dass die Einführung einer solchen Preisobergrenze den Zugang der EU zu Gas- und LNG-Lieferungen nicht verschlechtert.” Bereits im März war auf einem EU-Gipfel lange und hart um das Thema gerungen worden. Am Ende gab es lediglich Ausnahmen für Spanien und Portugal. Länder wie Deutschland und die Niederlande lehnten damals einen solchen Markteingriff ab.



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